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Herzogtum Solania

Lage des Reiches auf der Kampangnenkarte

Solania liegt an der Westküste der Mittellande. Das Land liegt südlich von Grenzbrück und östlich von Drakenstein.

Geographie

Solania unterteilt sich in fünf Markgrafschaften. In jeder Markgrafschaft gibt es 3-4 Grafschaften. Solania hat eine Ausdehnung von ca. 60000 km2.

Herrschaftsform

Solania ist eine Monarchie, die seit kurzem vom Gottkaiser Mondriac Delvan I regiert wird. Er steht für das Dunkle, das sich in Solania eingenistet hat und wird immer wieder durch den Widerstand angegriffen. Der Widerstand untersteht Baron Wilhelm Ferdinand von Solania, der im Lichte Beleas wandelt.

Der Gottkaiser wird weiterhin unterstützt durch seinen Reichsmarschall Sir Sheldrik Feuerstein. Dieser vertritt ihn bei den Truppen und sorgt für Ordnung unter dem Volk.

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  • Innenpolitik

Die Macht in Solania hat der Gottkaiser inne.

  • Außenpolitik

Zur Zeit wird die Außenpolitik zurückgehalten, denn der Gottkaiser will seine Macht im eigenen Land stärken. Die Handelsbeziehungen, die vor dem Verfall des Gottkaisers zum Bösen entstanden, werden weiterhin geführt.

Bevölkerung

Die Bevölkerung von Solania besteht zum Großteil aus Menschen. Elfen, Zwerge und andere Fabelwesen kommen in Solania nicht selten, jedoch auch nicht allzu häufig vor.

Kultur

Die Kultur in Solania ist mit der mitteleuropäischen des 13. Jahrhunderts vergleichbar. Es herrscht in Solania der Adel im Feudalsystem. Lesen und Schreiben ist meistens nur dem wohlhabenden Adel und Klerus möglich. Burgen und Wehranlagen werden dem Stand der Zeit angepasst.

Währung und Handel

Die höchste Währungseinheit in Solania ist ein Goldstück. Die entspricht zehn Silberstücken, die wiederum teilt man in zehn Kupferstücke. Ein Kupferstück stellt die niedrigste Zahlungseinheit dar, Handelsgüter sind hier unter anderem Erze, Edelmetalle, Wein, Holz, Käse, Schmuck, Gewürze, Steingut, Kupfer, Salz, Kohle, Hanf, Stoffe, Vieh, Waffen und Diamanten. Der Widerstand kann auf diese Güter nicht zu rückgreifen.

Gesetze und Gerichtsbarkeit

Die Rechtsprechung liegt beim Gottkaiser, dieser hat zu seiner Unterstützung in jeden Landstrich mehrere Richter ausgesandt, die seine immer wieder neu erscheinenden Gesetze durch harte Strafen durchsetzen und für ihn im Sinne Kadors handeln.

Klima, Flora und Fauna

Das Klima und damit auch die Flora und Fauna entsprechen dem gemäßigten Klima Mitteleuropas. Insofern sind die für Mitteleuropa typischen Pflanzen- und Tierarten in Solania ansässig.

Magie

In Solania gibt es sowohl arkane als auch klerikale Magie.

Die Geschichte des Umbruches Solanias oder aber wie das Dunkle siegen konnte

Und so begab es sich in den Landen Solanias, das sich eine dunkle Macht verbreitete. Die Anfänge nahm es in der Grafschaft Sudgard. Die Truppen des Abtrünnigen - auch die Truppen Kadors genannt - zogen aus und überfluteten das Land mit Krieg. Bald konnte Sudgard nicht mehr standhalten und fiel nach und nach an diese dunkle Macht. Sogar die Feste der Schwanenkreuzer, Solgard genannt, fiel dem Dunklen anheim. Was niemand zu diesem Zeitpunkt wusste: das Dunkle hatte sich schon lange in den Reihen des damaligen Herzogs eingeschlichen. Der Herzog unterlag nach dem Tod seiner geliebten Herzogin nun dieser Versuchung und den Einflüsterungen des Gottes Kador, welcher die Berater des Herzogs schon ganz auf seine Seite gezogen hatte. Durch seine Trauer verfiel er ganz und gar dem Bösen. Sein Herz versteinerte sich vor dem Lichte Beleas, als er wahrnahm, dass seine Liebe nicht mehr auf Erden wandelte und er damit in seinen Augen alles verloren hatte, was sein Herz je an das Licht band. So befahl er schließlich seinen Getreuen, sich zu ihm zu bekennen oder den Tod zu wählen. Er ließ sie zur Verbindung mit ihm sein Blut trinken. Es entstand ein Band das Kadors Schatten nun mit allen verband, die auf die Forderung des Herzogs eingingen. Viele Ritter des Herzogs bekannten sich zu ihm aus Gier, aus Freundschaft oder aber aus Angst und die, die es nicht taten wurden getötet, gefoltert oder mussten von ihrem Besitz bzw. ihrem Lehen vor dem Gottkaiser und seiner Verfolgung fliehen. Alle Adeligen wurden vor die gleiche Wahl gestellt und entschieden sich häufig für den Gottkaiser. Die Invasion des bösen Gottes Kador begann und wahre heldenhafte Namen fielen dem Dunklen anheim.

Den Anfang nahm es mit der Belagerung Solgards. Sir Bulgur führte die Truppen des Gottkaisers in die Schlacht, die nie jemand vergessen würde. Die Feste Solgard fiel in einer nächtlichen Schlacht, durch die Truppen des Gottkaiser geschliffen und dem Erdboden gleichgemacht, starben dort alle Schwanenkreuzer in nur einer Nacht. Doch sie nahmen viele mit sich und erlösten sie so von ihrer Pein für Kador zu streiten. Der Anführer der Truppen wurde später durch den Gottkaiser für diesen vollkommenen Kriegszug ausgezeichnet und nennt sich heute mit Stolz Sir Bulgur, Bezwinger der Schwanenkreuzer.

Ein paar Wochen später rief der damalige Herzog sich zum Gottkaiser aus und zeigte sein wahres Gesicht dem Volke Solanias. In einer Prunkzeremonie ließ er sich vor dem herzoglichen Palast von einem Kadorpriester im Namen des dunklen Gottes krönen und schickte seine Truppen aus, die Kunde in Solania zu verbreiten und alle die gegen ihn stehen zu töten. So brachte er Krieg und große Hungersnot über Solania, lange Zeit wusste das Volk sich nicht anders zu helfen, als sich dem Gottkaiser anzuschließen, um die ihnen lieb gewonnenen Waren zu schützen. So schuf der Gottkaiser eine Armee, der sich niemand entgegen zu stellen wagte. Die Männer und Frauen mussten ihm die Bluttreue schwören und durch die Priester Kadors zu gläubigen Anhänger des Gottkaisers gemacht. So wurde die Armee immer größer, überzog das Land und schließlich fiel Solania dieser Übermacht zum Opfer.

Die Akademie der Magier zu Solania wurde überrannt und alle Magier, die sich nicht dem Dunklen anschlossen als vogelfrei erklärt. Auf ihren Kopf wurde eine Belohnung ausgesetzt, aber einige konnten sich retten und reformierten sich neu als die Akademie der arkanen Künste zu Solania.

Doch eines Tages hatte ein Bolgur Priester eine göttliche Erscheinung Beleas. Er sollte das Licht in die Lande Solanias tragen wollte. Sie berichtete ihm, dass jeder der einzelnen Gottheiten des Landes, ein Aspekt ihrer sei und so wurde das Licht Beleas in die Welt getragen. Auch ein Baron hörte durch seine Getreuen von diesem Lichte. Eines Nachts erhielt nun gerade dieser, der den Namen Baron Wilhelm Ferdinand trug, durch das Lichte Beleas eine Vision. Ihm zeigte Belea was passieren würde, sollten die Truppen des Gottkaisers, die kurz vor seiner Baronie standen, diese erreichen und ihn und seine Untertanen in die Finger bekommen. Dies erschrak ihn so sehr, dass er sofort und noch in jener Nacht versuchte etwas zu tun. Er sammelte alle Adeligen seiner Baronie, die willig waren, um gegen den Gottkaiser zu streiten und die dunklen Schergen Kadors im Namen Beleas vom Anlitz dieser Erde zu vertreiben. Die Stunde des Widerstandes war gekommen und nun regte sich langsam aber stetig ein Licht in den dunklen Tagen und Hoffnung keimte vorsichtig hervor.

Der Widerstand wurde von Tag zu Tag größer, so dass das Lager in küstennähe bald aufgegeben werden musste. Auch kämpfte der Widerstand mit Verrätern in den eigenen Reihen. Immer mehr Anhänger des Widerstandes wurden aufgegriffen und erhängt, sobald sie sich dem Baron anschließen wollten. Der Baron entschloss sich nun sein Lager in eine alte, fast vergessene Bergfeste, Durskalde, zu verlegen. Hier wollte also der Baron den Widerstand im Lichte Beleas erscheinen lassen und einen Standpunkt errichten, der gut zu verteidigen ist.

Die Burg Durskalde ist eine in die Berge eingefasste Bergfeste, die kaum jemanden noch in Erinnerung liegt. Die Herzogin hatte sie in Vergessenheit geraten lassen, weil sie nie fürchtete einen Krieg zu führen, in der sie die Sicherheit von Durskalde benötigte. Also steht sie leer und nur die Bewohner der Stadt Durskal, wissen was für einen Schatz sie dort haben. Die Truppen des Gottkaisers waren zwar schon in der Stadt, um dort die Ausrufung zum Gottkaiser zu verkünden. Aber man sah das Bollwerk als zu alt und zu verkommen an, als das der Gottkaiser es nutzen wollte. Außerdem ging sein Reichsmarschall Sir Sheldrik Aberdaan von Feuerstein nicht von einem Widerstand aus, denn schließlich rührte sich nur im Verborgenen etwas. Diese Entscheidung würde der Gottkaiser später folgenschwer bereuen. Denn der Widerstand kam und nahm die Stadt und die dahinterliegende Feste in Beschlag, ein kurzer aber heftiger Kampf zwischen den Bewohnern und dem Widerstand entbrach, der aber mit dem Taktikgeschick von Baron Wilhelm Ferdinand von Solania schnell und klug gewonnen werden konnte.

Die Feste war also eingenommen. Wie schon erwähnt liegt sie eingebettet, in das angrenzende Gebirge und wird von mehreren Verteidigungsringen geschützt. Um ein Überleben in der Burg zu gewährleisten ließ der Baron in den Verteidigungsringen Felder anlegen, die auch bei einer evtl. Belagerung bestellt werden könnten. Die Stadt Durskal ist wiederum von dicken Stadtmauern umgeben, da die Stadt genau an der Westsee liegt ist dort ein Hafen angelegt, der weit über die Grenzen Solania bekannt ist und somit die Versorgung auch über das Meer sicherstellen lässt.

Im rechten Teil der Burg liegt ein Turm, aus diesem schuf man den neuen Standort der Akademie der arkanen Künste zu Solania, hierher sind alle Magier berufen, die sich dem Widerstand anschließen wollen und hier werden nun die ausgebildet, die nun dem Lichte dienen. Es gibt strenge Regeln und schwere Prüfungen die sicher stellen sollen, dass die, die als Magier streiten möchten, auch wirklich dem Lichte dienen, denn das Dunkle lauert überall.

Rund um Durskalde und Durskal liegen weite Felder, die zurzeit für die Versorgung der Stadt und ihren Bewohnern dienen. Auch eine große Zeltstadt liegt vor den Toren, denn nicht alle Widerständler fanden in der Feste Platz.

Zu seinen Getreuen Dienern zählt der Baron auch die Abgesandte und Freifrau Antonia von Agrenz. Sie reist stetig durch die Lande Solanias, um dem Baron im Kampf gegen den Gottkaiser zu unterstützen und das Bindeglied zwischen Volk und Widerstand zu bilden. Auch sucht sie auf ihren Reisen nach mächtigen klerikalen und magischen Artefakten und anderen Dingen um den Widerstand zu stärken. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich das man die Edeldame in der „Taverne zu Armunia“ an der Grenze Solanias treffen kann.

Als neuste Errungenschaft läßt der Gottkaiser immer wieder Schriften verteilen, die er die Neue Solanische Post nennt. Diese soll dazu beitragen, seine Machenschaften zu publizieren und dem Volke Solanias zeigen, wer der  wirkliche Heerscher im Lande ist. Außerdem werden mit ihr die neusten Gesetze verteilt und die Liste derer weitergegeben auf deren Ergreifung ein Kopfgeld ausgesetzt ist.