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Die Markgrafschaft Andwinn

In der Markgrafschaft ist die wahrscheinlich größte Vermischung von Staat und Kirche zu finden.

Streift man durch die vielen kleinen Wälder und große Steppen Andwinns, so trifft man oft auf kleine Dörfer oder einzelne Behausungen aller Art, doch sucht man große Städte vergebens, sieht man von der Grafschaft Aldoreel und den Hauptstädten der anderen Grafschaften ab. Genauso kann man auf verbitterte Kämpfe zwischen so genannten "Bastet"-Kriegern und Orks stoßen. Diese beiden Rassen stehen sich seit langem als Rivalen in diesem Gebiet gegenüber.

Da sich dieses Land noch im Aufbau und in der Besiedelung befindet, kann man schwer sagen, wie viele Krieger, Magier, Elfen, Zwerge usw. sich dort befinden. Schon aus dem Grund, da sich viele in den Wäldern aufhalten. Sicher ist jedoch, dass die Katzen, die in der Hauptstadt Aldoreel leben, Jäger, Bauern und natürlich Priester sind.

Neben Aldoreel gibt es noch die Grafschaft Lakastra, dort richtet ein Elf als Graf. Hauptsächlich werden dort Priester in dem Zweig des Feuers ausgebildet. Natürlich leben in Andwinn nicht nur Katzen, ganz im Gegenteil. Es sind recht wenige, sehr wenig, denn leider gibt es nicht viele dieser Rasse und sie sind schwer zu finden.

Aldoreel

In Aldoreel steht der größte Tempel Odals. Aldoreel wird von der Markgräfin selbst verwaltet.

Hier werden hauptsächlich Priester im Zweig der Heilung ausgebildet. In Aldoreel befindet sich auch der Rat.

Lakastra

Dort richtet ein Elf als Graf. Hauptsächlich werden dort Priester im Zweig des Feuers ausgebildet.

Der Rat

Andwinn wird, wie Solania, absolutistisch regiert. Allerdings gibt es neben der Markgräfin einen Rat, der eine beratende und im Notfall stellvertretende Funktion in den Regierungsgeschäften innehat. Dieser Rat besteht aus sechs Personen und der Markgräfin. Zwei vom Adel, zwei vom Klerus und zwei vom Bürgertum. Den Vorsitz des Rates hat die Gräfin, welche allerdings kein Stimmrecht bei Ratsentscheidungen hat, um das Gleichgewicht der Stimmen innerhalb des Rates nicht zu gefährden.

Die Aufgabe des Rates ist es: Anliegen aus den drei vertretenden Ständen zu diskutieren und einheitlich an die Gräfin heran zu tragen. In besonderen Fällen gibt es für alle die Möglichkeit

dieser Sitzung bei zu wohnen. Außerdem ist die Gräfin verpflichtet Entscheidungen von allgemeiner Tragweite dem Rat mitzuteilen. Dieser Rat besitzt ein Vetorecht, welches die Markgräfin nicht zu einer Rücknahme ihre Entscheidung zwingt, wohl aber zu einer nochmaligen Überprüfung des Sachverhaltes. Alle Ratsbeschlüsse müssen mit einer 2/3 Mehrheit gültig gemacht werden.

Der Glaube an Odal

Die heutige Struktur einer Kirche (Mit verschiedenen zugehörigen Orden, einer festen Hierarchie durch Titel usw.) ist bei den Glaubensanhängern von Odal Auslegungssache. Da sich der Glaube, genau wie das Volk der Katzenwesen verteilte, gab es bisher nie festgelegte Strukturen. Abgesehen von dem Glaubenskodex, welchem alle Anhänger Odal Folge leisten. Dieser Kodex bildet das Fundament des Glaubens. Er ist neben der Legende von Odal und Andwinn die älteste existierende Überlieferung dieses Volkes. Allerdings soll dies nicht heißen, dass alle Katzenwesen an Odal oder überhaupt einen Gott glauben. So wie es bei keinem Volk ist. Genau so wenig wie es heißen soll, dass ausschließlich Katzenwesen zur "Kirche" gehören. Es ist zwar äußerst selten, aber sollen sich auch schon einige andere diesem Glauben verschrieben haben. Doch ist letztlich das Hauptanliegen der Vertreter dieses Glaubens das Volk der Katzenwesen wieder zu einen. Was erklären mag warum andere Rassen hier seltener als Priester, Mönche oder Ordenskrieger in Erscheinung treten.

Die heutige Form dieser "Kirche Odals", wie sie bezeichnet wird, da ihre Anhänger selbst keinen wirklichen Namen dafür haben, ist eng mit der Markgrafschaft Andwinn verknüpft, wie schon der Name erkennen lässt. Schon immer lebten die Katzenwesen in Sippen zusammen, indem die ältesten oder mächtigsten Priester, Magier oder Krieger das Oberhaupt waren. Im Bezug auf die "Kirche" bedeutet dies, dass sich eine offizielle Würdeposition in Andwinn herausgebildet hat. Das Amt der Hohepriesterin, als spirituelle und weltliche Führerin, so wie die Katzenwesen seit Gedenken her leben. Doch sei gesagt, dass jeder Anhänger Odals dem Volke der Katzenwesen und seinem Gott verpflichtet ist, womit die weltlichen Aufgaben der Hohepriesterin eher repräsentativ für ihr Volk sind.

Die bestehende Struktur dieser "Kirche" lässt sich in zwei Gruppen aufteilen. Die einen Priester Odals verstehen die Überlieferungen ihrer Ahnen so, dass Sie ihrem Volk helfen, indem Sie ihre göttlichen Fähigkeiten fast ausschließlich zum Heilen und Erschaffen von Dingen nutzen. Diese Priester und Mönche gehören dem Zweig der Heilung an.

Die andere Auslegung der überlieferten Schriften besagt nicht das Gegenteil. Allerdings glauben diese Priester und Mönche daran, durch das Erschaffen von Dingen und vor allem durch die Möglichkeit des Kampfes ihrem Volke zu helfen. Sie nutzen die ihnen gegebene Kraft somit nicht für Heilung sondern für Kampf- und Verteidigungsmagie. Dieser zweite Weg wird als der Zweig des Feuers bezeichnet. Die unterschiedlichen Auslegungen eines Glaubens sind leicht zu erklären: Die alten Überlieferungen, auf die sich beide Zweige stützen, sind identisch, doch haben sich im Laufe der Zeit durch die Zerstreuung der Katzenwesen unterschiedliche Notwendigkeiten und Verständnisse entwickelt, welche nun in einem glauben coexitieren. Diese beiden Richtungen unterliegen jedoch demselben Kodex, den ein jeder Priester nach seiner Weihe am Ende einer Einjährigen Ausbildung in einem Kloster auferlegt bekommt. Diese Ausbildung ist in beiden Zweigen unterschiedlich ausgelegt, jedoch sind die wesentlichen Elemente gleich:

Das Erlernen von Lesen und Schreiben (der allgemeinen Sprache, sowie der Schrift der Katzenwesen)

Das Erlernen von allgemeinen Zaubern

Das Erlernen der Geschichte des Glaubens

Das Erlernen von Ritualkunde

Sowie einen Grundstock der Zauber des entsprechenden Zweiges

Am Ende der Ausbildung steht die Priester Weihe. Weitere 2-3 Jahre folgen, in denen die jungen Priester ihr Kloster verlassen und die Lehre Odals verkünden sollen.

Orden des Wesens

Den Orden des Wesens gibt es seid der Existenz Andwinns. Wer ihn geschaffen oder ins Leben gerufen hat, ist bis heute nicht bekannt. Eine Legende sagt, dass er von den ersten Katzenwesen gegründet worden ist und sich um die in Unwillen geratenen und Gesetzeswiderrufenen kümmert. Die Anhänger des Ordens gehen dabei immer mit äußester Härte vor. So kommt es meistens zum Tod.

Es gibt nur wenige Anhänger des Ordens, obwohl sich die Anzahl in letzter Zeit erhöht hat. Anscheinend treten seid einiger Zeit nicht nur Katzenwesen diesem Orden bei.

Der Orden handelt meistens nach Anweisung der Markgräfin oder der Herzögin. Das Verhalten der Anhänger wird meistens als ruhig und zurückhaltend bezeichnet. Da sie die meiste Zeit mit Meditation beschäftigt sind, reden sie nur selten.

Die Ausbildung besteht in Waffenkampf mit dem Kurzschwert und dem Dolch und Meditation, um sich in Einklang mit der Umwelt und des innerlichen Wesens zu bringen.

Um aber Mitglied werden zu können, muss eine sehr harte Aufnahmeprüfung bestanden werden. Da sie erbarmungslos mit ihren Opfern sind, kann man sich ausmalen, wie sie mit Verrätern umgehen.

Der Orden hat seinen Hauptsitz in der Grafschaft Lakastra in der Markgrafschaft Andwinn.

Der Orden besteht bisher nur aus Kämpfern. Die meisten Opfer merken nicht was mit ihnen geschieht, bevor es zu spät ist. Im allgemeinen kann man sie als Söldner betrachten.